Ideas2Business

“Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen – Woody Allen.”

Eine Idee zu haben ist das eine, diese umzusetzen ist das andere. Oftmals fehlen einem nur ein paar kleine Tipps und herbeigespinnte Ideen, die sich als absolute Knaller entpuppen. Wie man zu einem solchen Austausch kommt und ob dieser auch innerhalb der Corona-Krise stattfinden kann? Diese und viele weitere Fragen werden heute beantwortet!

Was ist geplant?

„Unter dem Motto „Ideas2Business“ lädt futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates gründungsinteressierte Jugendliche am 30. Oktober 2020 zur kostenfreien InnovationSchool nach Zwickau. An einem Tag voller Workshops, Impulse und Austausch hat die nächste Generation mit Lust auf Unternehmertum die Möglichkeit, aus einer Idee ein Geschäftsmodell zu entwickeln.“

Hintergrund

„Sachsen ist die Heimat vieler zukunftsträchtiger Gründungen. Der Spaß am unternehmerischen Denken setzt bei vielen dabei schon oft weit vor der Volljährigkeit ein. Das beweisen zum einen die zahlreichen Schülerfirmen in Sachsen, wie z. B. die diesjährigen Landessieger, die Schülerfirma B(r)ight des Kirchheimer Christoph-Graupner-Gymnasiums. Sie verkaufen nachhaltige, individuell gestaltete Trinkflaschen aus Metall oder Glas. Zum anderen gibt es im gesamten Freistaat tolle Beispiele von Jugendlichen, die aus ihren Ideen ein Unternehmen gemacht haben.“

Austausch und Impulse

„Seit Anfang des Jahres 2020 verstärkt futureSAX seine Maßnahmen für die Zielgruppe NextGen , mit dem Ziel Jugendliche für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern und sie zusammen mit Partnern bei der Ideenumsetzung zu begleiten. Die futureSAX-InnovationSchool am 30. Oktober kommt nun dem Wunsch der gründungsinteressierten Jugendlichen nach Vernetzung, Austausch und dem gemeinsamen Arbeiten in konkreten Workshops nach. Die Jugendlichen entwickeln dabei aktiv und Schritt für Schritt aus einer Idee ein Geschäftsmodell, präsentieren dieses und erhalten wertvolles Feedback. Experten aus dem futureSAX-Netzwerk begleiten die Teilnehmenden über den Tag. Neben den aktiven Impulsen mit Arbeitsphasen zu Geschäftsmodellentwicklung, Marketing und Finanzierung werden zusätzliche Informationen rund um das Thema Schülerfirma und den Gründungsprozess vermittelt. Darüber hinaus gibt es genug Raum für den Austausch untereinander sowie mit gestandenen Gründern. Mit dabei ist unter anderem der Werdauer Tom Wenk, der als Schüler selbst beim ersten Unternehmensgründungsprojekt seiner Schule gewann und heute Geschäftsführer einer Plattform zur Vorbereitung auf Einstellungstests ist.“

Anmeldung

„Eingeladen sind alle gründungsinteressierten Jugendlichen, die an der Thematik interessiert sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Vorkenntnisse oder eine eigene Idee bereits vorhanden sind oder nicht. Die Teilnahme ist sowohl einzeln als auch in schon bestehenden Teams (z. B. Schülerfirmen) möglich.“

Anmeldung (auf Kennwort klicken): InnovationSchool

*Informationen aus der Pressemitteilung von futureSAX (08.10.2020)

Spendendose Ewen

“Einfach machen! – Holger Zastrow.”

Etwas für andere tun und ihnen etwas besonderes bieten – genau das wollen die erzreporter mit ihrem Engagement für soziale Projekte erreichen. Am vergangenen Samstag war wieder einer dieser Momente, an denen wir einem kleinen Kämpfer etwas gutes tun konnten. Was wir uns diesmal ausgedacht haben, stellen wir euch heute vor.

Am vergangenen Samstag, dem 02. Oktober 2020, hatten wir eine kleine Mission in Seiffen, die besonders für Ewen bestimmt war. 2019 haben wir das Projekt von Janice unterstützt und eine Spendendose von ihr auf dem Sternenmarkt in Seiffen aufgestellt. 2020 haben wir uns für Ewen entschieden. So trafen wir uns am Samstag in Seiffen und übergaben gemeinsam die Spendendose an Tino Günther, der den Sternenmarkt leitet. Zusammen stellten wir die Spendenbox inklusive Info – Plakat an den Sternenstand, wo die Box nun den gesamten Zeitraum des Sternenmarktes steht. Nachdem wir die Materialien abgegeben haben, hatte Herr Günther noch eine kleine Überraschung für Ewen und seine Familie.

Zu Ewens Überraschung bekam er eine exklusive Führung von Tino Günther in seinem Unternehmen, der Spielwarenmacher Günther e.K., und durfte mit seiner Familie Holzduft schnuppern. Dort wurde uns erzählt, wie die einzelnen Figuren hergestellt werden und wie, welches Holz gelagert und verwendet wird. Zudem durften wir einen der exklusiven Bergwerkszwerg-Schwibbogen sehen. Ewen war total fasziniert davon, denn alles was leuchtet, liebt er. Am Ende der tollen Führung erhielt Ewen noch ein kleines, hölzernes Geschenk von Herrn Günther.

Wir bedanken uns recht herzlich für die erneute Unterstützung durch Tino Günther und der Sternenmarkt + die tolle Führung. Außerdem bedanken wir uns für das tolle Plakat, welches das Team von team2e gedruckt hat.

Startup TEENS Wettbewerbsergebnis

“Lieber heute als morgen loslegen – Kevin Systrom.”

Vor einigen Monaten haben wir bereits über Startup Teens geschrieben und euch vorgestellt, wieso wir vergangenes Jahr in Leupzig waren und was die Aufgabe von ST ist. Heute wollen wir euch etwas neues zu dieser Organisation erzählen, denn wir haben an der Startup Teens – Challenge 2019 teilgenommen und stellen euch heute unsere Idee vor. Dabei werden wir euch auch verraten, ob wir mit unserer Idee  ins Finale eingezogen sind oder nicht.

Nachdem wir 2019 zur Infoveranstaltung in Leipzig waren, überlegten wir lange Zeit darüber nach, ob wir an der Challenge teilnehmen sollen. Im Frühjahr 2020 war uns dann klar, dass wir daran teilnehmen wollen, aber hatten keine Idee, mit der wir uns dort bewerben können. Im April haben wir uns dann entschieden, dass wir mit unserer Idee „Schlafboxen für Obdachlose“ in die Challenge gehen wollen. Ideen zur Realisierung entstanden, doch wir waren anders fokussiert und haben erst kurz vor Ende der Challenge die richtigen Anhaltspunkte für diese Idee gehabt und im Businessplan angegeben. Auch wenn diese Idee in diesem Jahr noch beginnen wird, können wir sie nicht beenden, sondern nur „vorbereiten“. So ein großes Prjekt bedarf viel Zeitumfang und viele denkende Köpfe. Deshalb wird diese Idee in Zukunft nicht mehr direkt mit erzreporter in Verbindung stehen, sondern ein eigenes Projekt sein. 

Nachdem die Jury eine Vorauswahl getroffen hat, bei der sie die besten 5 Ideen pro Kategorie wählen sollten, wurde uns vergangene Woche das Ergebnis mitgeteilt. Leider hat es auch hier nicht für das Online-Voting ausgereicht, ABER das bedeutet nicht, dass wir letzter geworden sind, sondern nur haarscharf den Einzug unter die Top 5 verpasst haben. Das ist für uns natürlich sehr ärgerlich, aber wir werden dennoch diese Idee in Zukunft realisieren, aber unter einem neuen Namen und unter einem anderen Team. Mehr dazu in den nächsten Wochen und einer neuen Webseite.

Künstlerreise Chemnitz2025

“It’s time to inspire.”

Chemnitz und die Region haben sich um den Titel ‚Europäische Kulturhauptstadt 2025‘ beworben. 28 Städte und Gemeinden, zwischen Freiberg und Schneeberg, Limbach-Oberfrohna und Augustusburg unterstützen die Chemnitzer Bewerbung.

Bewerbung Kulturhauptstadt 2025

Am Freitag letzter Woche starteten 39 Radfahrer aus unterschiedlichen Chemnitzer Sportler-Initiativen nach Berlin um dort, am Brandenburger Tor die letzte Fassung des BidBooks zu überreichen, in dem auch ein millionenschweres Programm für das Erzgebirge und die Region verankert ist.
Aus genanntem Anlass laden die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Freiberg, Limbach-Oberfrohna, Oelsnitz/Erzgeb. und Mittweida 12 internationale Künstlerinnen und Künstler aus der Kunstmetropole Berlin zu kurzen Stippvisiten ein, um die Region kennen zu lernen.

Plan 2025

Für das Jahr 2025 ist ein großer, viele Städte der Region verbindender, nachhaltiger Skulpturenparcour geplant, in dessen Zentrum Arbeiten von KünstlerInnen wie Tony Cragg, Leiko Ikemura, Alicia Kwade, James Turell, Sosnowska oder Leonora Salihu stehen werden. Die alten Narrative des Erzgebirges, die besagen, dass „alles vom Berg herkommt“ und die Menschen „mit den Händen denken“ erscheinen wie ein Hinweis auf die Materialien der Kunstwerke, die über 850 Jahre aus der Erde des heutigen ‚UNESCO-Welterbes‘ geholt und gefördert wurden. Silber, Zinn, Eisen, Kaolin und Kobalt, Kohle und Uran werden zur Kunst, die Lichtmetaphern der Bergleute zu ihrem Material. Eine wechselvolle Geschichte aus innovativem Unternehmertum und der Entwicklung der Arbeiterbewegung. Seit dem 13. Jahrhundert, aus permanenter Erneuerung und Krise bis in die Verwerfungen des 20ten Jahrhunderts werden zur Folie für zahlreiche Ausstellungen an unterschiedlichen (auch historischen) Orten.

Künstlerreise am 29.09. / 30.09.2020

An der Reise selbst beteiligen sich die Bildhauerinnen Uli Agner aus Österreich, Christina Doll und die in Rostock geborene und in London arbeitende Karolin Schwab. Die Fotografie wird von der Russin Anastasia Khoroshilova, dem Israeli und Vertreter der ‚Dritten Generation‘ Benyamin Reich sowie dem in Karl-Marx-Stadt geborenen Andreas Mühe vertreten. Die künstlerischen Medien Video und ‚Konzept‘ werden von Donata Wenders, Konrad Mühe und der türkischen Künstlerin Cokcen Dilek Acay besetzt.

Für die genannten Städte ist in enger Abstimmung mit den Aktiven vor Ort sowie den Oberhäuptern der einzelnen Städte ein umfangreiches Programm geplant, das Besuche von prächtigen Bergstädten, Museen und Kirchen, Welterbe-Objekten und ‚lost places‘ vorsieht.

Zeitplan der Künstlerreise

Dienstag 29.09.2020
• Freiberg
• Mittweida
• Augustusburg

Mittwoch, 30.09.2020
• Annaberg-Buchholz
• Aue
• Schneeberg
Oelsnitz/Erzgeb.
• Limbach-Oberfrohna

*alle Informationen aus der Pressemitteilung der Stadtverwaltung Oelsnitz / Erzgebirge vom 23.09.2020

Demokratie

“Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen – Winston Churchill. ”

Demokratie ist wichtig, vor allem bei Entscheidungsfragen. Denn dadurch kann man die Ansicht anderer verstehen und integrieren. Entscheidungsfragen kann man nicht alleine klären bzw. sollte man es nicht. Wie wir bei erzreporter dieses Problem lösen und wieso wir ausgerechnet jetzt dieses Thema ansprechen – dazu heute mehr.

Demokratie ist nicht nur für uns erzreporter wichtig, sondern auch für ganz Deutschland. Regierungen werden durch die Wahlen der Bürger gewählt. Wir selbst haben also in der Hand, wem wir vertrauen und was aus dem Staat wird bzw. nach welchen Prinzipien wir leben wollen. 

erzreporter demokratisch entscheidend

Am 25. August habe ich mit Melissa Roscher vom Kreisjugendring Erzgebirge getroffen. Dabei hat sie mir etwas über ein Demokratie-Projekt erzählt. Dabei sollen Jugendliche aus dem Erzgebirge, die sich ehrenamtlich engagieren in einem kleinen Film zeigen und erklären, wie sie sich engagieren und dabei demokratisch Entscheidungen treffen. Auch ich sollte stellvertretend für erzreporter am Film teilnehmen. Wir sprachen außerdem darüber, wie wir das Projekt realisieren können und trafen genaue Absprachen. Im Anschluss fielen uns dann noch ein paar Ideen für weitere gemeinsame Projekte ein, z.B. gemeinsame Workshops. Wie diese spontanen Ideen aber von uns realisiert werden, erfahrt ihr noch rechtzeitig.

Bild: Melissa Roscher

Am 21. September war es dann endlich soweit – mein Part wurde aufgenommen. Zusammen mit dem Team von PS Media Point und Melissa Roscher traf ich mich in der Landesgartenschau in Oelsnitz / Erzgebirge. Wieso wieder die Landesgartenschau? Es ist ein toller und ruhiger ort zugleich, unweit von meinem Wohnort. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, meinen Part im Lugauer Stadtpark aufzunehmen, doch dort wird derzeit gebaut, sodass es nicht realisierbar zwecks Audioqualität war. Auch andere schöne Orte in Lugau kamen aufgrund der Lautstärke nicht infrage.

Jedenfalls erzählte ich in meinem Part, wie es damals alles mit erzreorter angefangen hat, an welchen Projekten wir derzeit arbeiten, wie die Zukunft aussieht und wie wir Entscheidungen demokratisch lösen. Was uns dabei wichtig ist und wie wir das Ganze trotz Corona realisieren, das erfahrt ihr in dem Video, sobald es online ist.