Schwibbogerei

“Menschen von einer gemeinschaftlichen Aktion begeistern und motivieren.”

Das Erzgebirge hat nicht nur zahlreiche Besonderheiten, herzliche Menschen und tolle Holzkunst, sondern auch jede Menge ehrenamtliche Personen und Gruppen, die andere mit ihren Ideen und ihrem Handeln unterstützen. Heute stellen wir euch jemanden vor, der auch dieses Jahr eine coole Aktion startet und dabei voll und ganz erzgebirgisch handelt. Wer das ist? Bleibt dran!

Wer und was verbirgt sich hinter der Schwibbogerei?

Hinter dem Wörtchen ‚Schwibbogerei‘ versteht man natürlich ganz klassisch den Schwibbogen, welcher vor allem im Erzgebirge überweigend produziert wird und dort heimisch ist. Ein junger Olbernhauer hat nun seit einiger Zeit eine Aktion ins Rollen gebracht, mit der er einem Verein in Ecuador helfen möchte. Er selbst hat damals mit seiner Frau den Verein „educatio – Jardin del Eden e.V.“ für sieben Monate in den Anden als Volontär unterstützt und möchte nun weiterhelfen. Dabei entstand seine Aktion, bei der er einen erzgebirgischen Schwibbogen in Eigeninitiative und Handarbeit anfertigt und verlost. Die Geldeinnahmen wandern dann direkt nach Ecuador, wo der gesammelte Betrag unter anderem einem Jugendwohnprojekt des Vereins zugute kommt.

Kevin (Initiator) mit dem Schwibbogen von 2016

Wie kann man an der Verlosung teilnehmen?

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, der teilt Kevin über schwibbogerei@gmail.com seinen vollständigen Namen und seine Tippzahl, welche zwischen 000 und 999 liegen  muss, mit. Danach erhälst du eine Rückmeldung mit einer Bankverbindung, auf die 10€ als „Gebühr“ überwiesen wird. Dieses Geld dient sozusagen als Teilnehmergebühr, welche aber vollständig und ohne Abzüge direkt an den Verein nach Ecuador überwiesen werden. Wenn diese 3 Schritte getan sind, heißt es warten. Denn am 24.12.2020 zieht Kevin in seinem YouTube-Video die Gewinnzahl und welche Tippzahl einen kleineren Abstand zur Gewinnzahl hat, erhält den Schwibbogen. Aber keine Sorge, es gibt auch Trostpreise. Wer diese Aktion unterstützen möchte, aber noch eine Geschenkidee sucht, kann an der Verlosung auch teilnehmen und als Gutschein weiterverschenken.

Weitere Infos über die Aktion von Schwibbogerei auf Facebook, Instagram und YouTube.

THALHEIMcard

“Ein Stück Heimat verschenken.”

Die Region zu stärken und zu unterstützen – das kann jeder! Nicht nur wir wollen zukünftig einen großen Wert auf regionale Berichterstattung und Unterstützung legen, sondern auch andere. Die Stadt Thalheim hat sich dabei etwas überlegt, wie sie vor allem die Firmen in ihrer Stadt  unterstützen können. Wir stellen euch heute diese Idee vor und vielleicht habt ihr auch Lust, den Händlern in Thalheim zu helfen.

Thalheimcard - der Thalheimer Einkaufsgutschein

„Ab 2. November 2020 wird mit der »THALHEIMcard« auf Wunsch vieler Händler und Einwohner auch in Thalheim ein Einkaufsgutschein erhältlich sein. Das Einkaufen mit der »THALHEIMcard« unterstützt das wichtige ortsansässige Gewerbe wie den Handel, die Gastronomie und die Dienstleister. Und es gibt viele weitere gute Gründe, die für den Einkaufsgutschein sprechen: Neben dem Gutschein als Geschenkidee im Bekannten- und Verwandtenkreis, kann er auch als Werbepräsent, Danksagung oder sportliche oder etwa betriebliche Auszeichnung überreicht werden. Wer einen der Gutscheine im Wert von 10 €, 25 € oder 50 € erwirbt, bekommt diesen in
einer exklusiven Schmuckkarte überreicht. Diese bietet auch Platz für eine persönliche Widmung oder liebe Glückwünsche. Nach der am Anfang erhältlichen Schmuckkarte mit einer Stadtansicht von Thalheim, folgen in der kommenden Zeit weitere Motive, in Kürze beispielsweise eine Weihnachtskarte. Der den Gutschein begleitende Slogan „Clever. Genial. Regional. – Ein Stück Heimat verschenken“ verbindet den Thalheimer Einkaufsgutschein mit einer starken Markenbotschaft, der Gutschein selbst ist ein Mehrwert für die ganze Stadt.“

Initiative des Projektes

„Auf Initiative von Ariane Meyer-Beer (Apotheke am Rathaus) und ihrem Mann, Hendrik Meyer, der mit seiner Dresdner Agentur das Konzept und Design erstellt und die gesamte Umsetzung übernommen hat, ist seit über einem Jahr auf diesen 2. November, dem Start der »THALHEIMcard«, hingearbeitet worden. Das Projekt nahm Dank der Betreiberschaft durch den Gewerbeverein und dem großen
Engagement von Katrin Bauer, der finanziellen Unterstützung durch die Städtebau- Förderung und dem starken Engagement der Stadtverwaltung Thalheim Form an. So kann jeder Thalheimer Gewerbetreibende ohne jegliche Mitgliedschaft oder Teilnahmegebühr den Gutschein entgegennehmen und unkompliziert abrechnen. Teilnehmer am Gutschein-System erkennt man am runden Aufkleber der »THALHEIMcard« oder man fragt ganz einfach beim Bezahlen, ob der Gutschein schon entgegengenommen wird.“

Erwerb der Thalheimcard

„Erwerben kann man die Gutscheine unter anderem in der Apotheke am Rathaus, im Sport- und Buchshop Katrin Bauer, in der Stadtverwaltung Thalheim (Bürgerbüro), der Volksbank und bei Zweirad Stephan. Weitere Verkaufsstellen sollen bis nächstes Jahr folgen. Alle wissenswerten Fakten über den Einkaufsgutschein, die Verkaufsstellen, Einkaufsempfehlungen und viele weitere Informationen für alle Thalheimer Bürger sind ab dem 2. November auf der Webseite der »THALHEIMcard« unter www.einkaufen-inthalheim.de ist für das nächste Jahr auch geplant, den Gutschein online über diese Webseite erwerben zu können.“

*Informationen und Logos aus der Pressmitteilung der Stadt Thalheim vom 30.10.2020

digitaler Jugenstammtisch

“Man muss jung sein, um große Dinge zu tun – J.W. von Goethe.”

Für viele junge Menschen gehört Bildung und Schule zu einem festen und wichtigen Bestandteil im Leben. Denn mit einem guten Abschluss öffnen sich viele weitere Türen für die spätere Zukunft bzw. welche die Zukunft positiv beeinflussen. Gerade 2020 wurden viele Schüler und Schülerinnen ins kalte Wasser geschmissen und mussten von plötzlich von Zuhause aus lernen – digital. Das dabei nicht alles glatt läuft und viele Schwierigkeiten hervorbringt, ist nicht nur den Lehrern, sondern auch einigen Ministern aufgefallen. Deshalb stellen wir euch heute eine Veranstaltung vor, welche aufgrund der derzeitigen Situation online stattfinden wird und dem ein oder anderen helfen könnte.

Am Montag, dem 09. November 2020, wird es ab 17 Uhr einen digitalen Jugendstammtisch zum Thema „Schule und Ausbildung in Zeiten von Corona“ zusammen mit Alexander Krauß und Christian Piwarz geben, bei dem alle ungeklärten Fragen gestellt werden können, welche in der Coronakrise angefallen sind und den Schul- oder Ausbildungsalltag einschränken. Ideen zur Umsetzung von digitalen Unterricht oder anderen Lösungen können gerne angebracht werden. Vielleicht können so neue Maßnahmen im Bundes- oder Landtag beschlossen werden. Eingeladen sind junge Erwachsene im Alter von 14 – 30 Jahren und können sich über folgenden Link kostenlos für einen digitalen Austausch anmelden.

Ideas2Business

“Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen – Woody Allen.”

Eine Idee zu haben ist das eine, diese umzusetzen ist das andere. Oftmals fehlen einem nur ein paar kleine Tipps und herbeigespinnte Ideen, die sich als absolute Knaller entpuppen. Wie man zu einem solchen Austausch kommt und ob dieser auch innerhalb der Corona-Krise stattfinden kann? Diese und viele weitere Fragen werden heute beantwortet!

Was ist geplant?

„Unter dem Motto „Ideas2Business“ lädt futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates gründungsinteressierte Jugendliche am 30. Oktober 2020 zur kostenfreien InnovationSchool nach Zwickau. (Verlegt auf ein Online-Workshop von 9-15 Uhr. Anmeldung über FutureSAX.) An einem Tag voller Workshops, Impulse und Austausch hat die nächste Generation mit Lust auf Unternehmertum die Möglichkeit, aus einer Idee ein Geschäftsmodell zu entwickeln.“

Hintergrund

„Sachsen ist die Heimat vieler zukunftsträchtiger Gründungen. Der Spaß am unternehmerischen Denken setzt bei vielen dabei schon oft weit vor der Volljährigkeit ein. Das beweisen zum einen die zahlreichen Schülerfirmen in Sachsen, wie z. B. die diesjährigen Landessieger, die Schülerfirma B(r)ight des Kirchheimer Christoph-Graupner-Gymnasiums. Sie verkaufen nachhaltige, individuell gestaltete Trinkflaschen aus Metall oder Glas. Zum anderen gibt es im gesamten Freistaat tolle Beispiele von Jugendlichen, die aus ihren Ideen ein Unternehmen gemacht haben.“

Austausch und Impulse

„Seit Anfang des Jahres 2020 verstärkt futureSAX seine Maßnahmen für die Zielgruppe NextGen , mit dem Ziel Jugendliche für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern und sie zusammen mit Partnern bei der Ideenumsetzung zu begleiten. Die futureSAX-InnovationSchool am 30. Oktober kommt nun dem Wunsch der gründungsinteressierten Jugendlichen nach Vernetzung, Austausch und dem gemeinsamen Arbeiten in konkreten Workshops nach. Die Jugendlichen entwickeln dabei aktiv und Schritt für Schritt aus einer Idee ein Geschäftsmodell, präsentieren dieses und erhalten wertvolles Feedback. Experten aus dem futureSAX-Netzwerk begleiten die Teilnehmenden über den Tag. Neben den aktiven Impulsen mit Arbeitsphasen zu Geschäftsmodellentwicklung, Marketing und Finanzierung werden zusätzliche Informationen rund um das Thema Schülerfirma und den Gründungsprozess vermittelt. Darüber hinaus gibt es genug Raum für den Austausch untereinander sowie mit gestandenen Gründern. Mit dabei ist unter anderem der Werdauer Tom Wenk, der als Schüler selbst beim ersten Unternehmensgründungsprojekt seiner Schule gewann und heute Geschäftsführer einer Plattform zur Vorbereitung auf Einstellungstests ist.“

Anmeldung

„Eingeladen sind alle gründungsinteressierten Jugendlichen, die an der Thematik interessiert sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Vorkenntnisse oder eine eigene Idee bereits vorhanden sind oder nicht. Die Teilnahme ist sowohl einzeln als auch in schon bestehenden Teams (z. B. Schülerfirmen) möglich.“

Anmeldung (auf Kennwort klicken): InnovationSchool

*Informationen aus der Pressemitteilung von futureSAX (08.10.2020)

Künstlerreise Chemnitz2025

“It’s time to inspire.”

Chemnitz und die Region haben sich um den Titel ‚Europäische Kulturhauptstadt 2025‘ beworben. 28 Städte und Gemeinden, zwischen Freiberg und Schneeberg, Limbach-Oberfrohna und Augustusburg unterstützen die Chemnitzer Bewerbung.

Bewerbung Kulturhauptstadt 2025

Am Freitag letzter Woche starteten 39 Radfahrer aus unterschiedlichen Chemnitzer Sportler-Initiativen nach Berlin um dort, am Brandenburger Tor die letzte Fassung des BidBooks zu überreichen, in dem auch ein millionenschweres Programm für das Erzgebirge und die Region verankert ist.
Aus genanntem Anlass laden die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Freiberg, Limbach-Oberfrohna, Oelsnitz/Erzgeb. und Mittweida 12 internationale Künstlerinnen und Künstler aus der Kunstmetropole Berlin zu kurzen Stippvisiten ein, um die Region kennen zu lernen.

Plan 2025

Für das Jahr 2025 ist ein großer, viele Städte der Region verbindender, nachhaltiger Skulpturenparcour geplant, in dessen Zentrum Arbeiten von KünstlerInnen wie Tony Cragg, Leiko Ikemura, Alicia Kwade, James Turell, Sosnowska oder Leonora Salihu stehen werden. Die alten Narrative des Erzgebirges, die besagen, dass „alles vom Berg herkommt“ und die Menschen „mit den Händen denken“ erscheinen wie ein Hinweis auf die Materialien der Kunstwerke, die über 850 Jahre aus der Erde des heutigen ‚UNESCO-Welterbes‘ geholt und gefördert wurden. Silber, Zinn, Eisen, Kaolin und Kobalt, Kohle und Uran werden zur Kunst, die Lichtmetaphern der Bergleute zu ihrem Material. Eine wechselvolle Geschichte aus innovativem Unternehmertum und der Entwicklung der Arbeiterbewegung. Seit dem 13. Jahrhundert, aus permanenter Erneuerung und Krise bis in die Verwerfungen des 20ten Jahrhunderts werden zur Folie für zahlreiche Ausstellungen an unterschiedlichen (auch historischen) Orten.

Künstlerreise am 29.09. / 30.09.2020

An der Reise selbst beteiligen sich die Bildhauerinnen Uli Agner aus Österreich, Christina Doll und die in Rostock geborene und in London arbeitende Karolin Schwab. Die Fotografie wird von der Russin Anastasia Khoroshilova, dem Israeli und Vertreter der ‚Dritten Generation‘ Benyamin Reich sowie dem in Karl-Marx-Stadt geborenen Andreas Mühe vertreten. Die künstlerischen Medien Video und ‚Konzept‘ werden von Donata Wenders, Konrad Mühe und der türkischen Künstlerin Cokcen Dilek Acay besetzt.

Für die genannten Städte ist in enger Abstimmung mit den Aktiven vor Ort sowie den Oberhäuptern der einzelnen Städte ein umfangreiches Programm geplant, das Besuche von prächtigen Bergstädten, Museen und Kirchen, Welterbe-Objekten und ‚lost places‘ vorsieht.

Zeitplan der Künstlerreise

Dienstag 29.09.2020
• Freiberg
• Mittweida
• Augustusburg

Mittwoch, 30.09.2020
• Annaberg-Buchholz
• Aue
• Schneeberg
Oelsnitz/Erzgeb.
• Limbach-Oberfrohna

*alle Informationen aus der Pressemitteilung der Stadtverwaltung Oelsnitz / Erzgebirge vom 23.09.2020

Botschafter des Erzgebirge

„Wo wir lieben, da ist auch unsere Heimat. „

Die Region repräsentieren und stärken – das machen heutzutage nicht mehr viele Menschen für ihre Heimat. Doch im Erzgebirge ist vieles anders. Angefangen bei der Herzlichkeit bis zur gegenseitigen Unterstützung bei Naturkatastrophen oder höherer Gewalt. Hier in der Region gibt es extra eine „Auszeichnung“ für diese Arbeit und Stärkung, welche ich heute vorstellen werde.

Das Erzgebirge hautnah erleben.

 

Seit März 2010 gibt es nun die Erzgebirgsbotschafter, welche nicht nur sich selbst vorstellen, sondern auch ihre Heimat. Diese sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Sport, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Politik. Durch ihr ausgezeichnetes Engagement unterstützen sie das Erzgebirge nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch als lebenswerte Region. Mit Informationsmaterial werben diese vielen interessanten Persönlichkeiten bei ihren Partnern und Kunden für das Erzgebirge. Zu den Persönlichkeiten zählen viele Sportler, Firmenchefs, Musiker, Bürgermeister uvm. aus der Region. Wer sich für weitere Informationen zu den Botschaftern interessiert, kann gerne bei „Erzgebirge gedacht. gemacht.“ vorbeischauen.